Da in Indien Yoga ein fester Bestandteil des Lebens war und teilweise heute noch ist, ist auch die Bogenpraxis durch yogische Asanas (Körperhaltungen) inspiriert.

Einige haben wir übernommen. So ergeben sich neben der klassischen Standhaltung weitere Möglichkeiten:

Alle Übungen werden rechts und links ausgeführt.
Der philosophische Hintergrund dieser Praxis ist der Umstand, dass wir den Versuch unternehmen, die Bogenübung möglichst nahe an unseren Alltag heranzuführen. Da dort die Herausforderung gegeben ist, uns ganz spontan auf unterschiedliche Situationen und Anforderungen einzustellen, und zwar aus einer gefundenen Mitte, und der Wunsch besteht, möglichst in allen Abläufen aus dieser Mitte heraus zu handeln, versuchen wir, uns darauf in unserer Bogenpraxis einzustellen.

 

Es geht also nicht um eine Akrobatik, sondern um den spielerischen Versuch, uns ernsthaft auf das Leben vorzubereiten.